Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Maßnahme gebilligt, die den derzeitigen Waffenstillstand im Gazastreifen um weitere dreißig Tage verlängert. Dreizehn Mitglieder unterstützten die Entscheidung, während zwei dagegen stimmten; sie forderten sowohl Israel als auch die Hamas auf, ihre humanitären Verpflichtungen während der verlängerten Frist einzuhalten.

Die Resolution eröffnet zudem zusätzliche, von den Vereinten Nationen verwaltete Hilfswege in das Gebiet und nimmt formelle Verhandlungen unter Beteiligung Ägyptens, Katars und der Vereinigten Staaten wieder auf. Mehrere Ratsmitglieder bezeichneten den Schritt als wesentlich zur Deeskalation, während Israel Bedenken hinsichtlich der vorgesehenen Überwachungsregelungen äußerte.

Diplomatische Bemühungen werden nun darauf ausgerichtet, den Waffenstillstand aufrechtzuerhalten und Kernfragen zu lösen, die künftige Gewaltausbrüche verhindern könnten. Hilfsorganisationen begrüßten den erweiterten Zugang und betonten, dass zuverlässige Versorgungslinien für die vom Konflikt betroffene Zivilbevölkerung von entscheidender Bedeutung bleiben.