Deutschland lieferte in Atlanta eine klinische Meisterleistung in der ersten Halbzeit ab, als Kai Havertz vor der Pause dreimal traf und Japan schockierte. Der 25-jährige Stürmer erzielte in der 12. Minute das 1:0, erhöhte in der 28. Minute per Elfmeter auf 2:0 und vollendete seinen Hattrick kurz vor der Halbzeit mit einem kraftvollen Kopfball. Japans Trainer Hajime Moriyasu nahm bis zur 65. Minute drei Wechsel vor, um den Ansturm zu stoppen, doch die Samurai Blue kamen nicht ein einziges Mal zum Torschuss.

Das Ergebnis lässt Deutschland mit einer makellosen Bilanz und einer beeindruckenden Tordifferenz von +7 nach zwei Spielen an der Spitze der Gruppe E stehen. Havertz führt nun mit fünf Toren die Torschützenliste des Turniers an und unterstreicht seine wachsende Bedeutung für Julian Nagelsmanns Angriffspläne. Japan muss sich indes schnell auf das letzte Gruppenspiel konzentrieren, um noch den Sprung in die K.o.-Runde zu schaffen.

Trotz der deutlichen Niederlage zeigte Japan in einigen Momenten spielerische Qualität im Mittelfeld, doch es fehlte an Durchschlagskraft. Deutschland will nun gegen den nächsten Gegner den Schwung mitnehmen, wissend, dass ein Sieg mit hoher Wahrscheinlichkeit den Gruppensieg und eine günstige Achtelfinalpaarung sichern würde.